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Skigebiet Spitzingsee
Miesbacher Merkur vom 12.06.10
Moderne Doppelsessel statt altem Teller-Schlepper
Spitzing - Am Roßkopf sind die Bagger angerollt, um die Modernisierung des Skigebiets Spitzingsee weiter voranzutreiben.
Deutschland schwitzt bei über 30 Grad - und Peter Lorenz denkt schon an den nächsten Winter. Am Roßkopf haben gerade die Bauarbeiten für eine modernde Doppelsesselbahn begonnen, um die Modernisierung des Skigebiets Spitzingsee weiter voranzutreiben. „Damit wird das Skigebiet wieder um einiges attraktiver für unsere Gäste“, sagt der Geschäftsführer der Alpenbahnen-Spitzingsee. Bereits zu Beginn der neuen Wintersaison soll die neue Doppelsesselbahn die Wintersportler auf den Berg befördern.
Dafür werden derzeit Tal- und Bergstation des alten Tellerschlepplifts abgebaut. Rund 300 Meter wird die neue Bahn lang sein und mit 57 Doppel-Sesseln 150 Höhenmeter überwinden. Die Förderleistung liegt bei 1068 Personen pro Stunde. Ende November sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Besonders Anfänger und Kinder hatten in der Vergangenheit mit dem 45 Grad steilen Schlepplift ihre Probleme. „Bei eisigen Pistenverhältnissen war die Fahrt sogar gefährlich. Teilweise mussten wir den Fahrbetrieb einstellen“, erklärt Lorenz. Ein weiterer Vorteil: Auch Snowboarder dürfen künftig die Abfahrt vom Roßkopf-Gipfel hinabsausen. Aus Sicherheitsgründen war ihnen die Fahrt mit dem Tellerschlepplift bislang untersagt.
