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Bürgerbegehren und kein Bürgerkrieg
Jetzt ist es also recht schnell gegangen, die benötigte Anzahl an Schlierseern zu finden, die "Ihre" Schule behalten möchten, oder bei diesem Thema zumindest selbst noch gefragt werden wollen. Es soll ein Bürgerbegehren stattfinden, wohlgemerkt- kein Bürgerkrieg.
Jeder ist aufgerufen, sich zu informieren, sich ernst genommen zu fühlen, und schließlich so oder so, sein Kreuzchen zu machen.Wie schön, daß das in unserer Demokratie möglich ist. Ob Alteingesessen, Zuazog`n, alt oder jung, dumm oder g´scheit - wer will das wissen? Am Ende wird die Last der Entscheidung auf mehrere Schultern verteilt worden sein, und von den Bürgern mehr "mitgetragen" werden, weil sie selber ins Finden einer Lösung miteinbezogen waren. Da noch kein Bürgermeister dafür rühmlich in die Geschichte eingegangen ist, daß in seiner Amtszeit eine gestiftete Schule dichtgemacht wurde, sondern ihm das von bösen Zungen sogar als "grober Schnitzer" ausgelegt werden könnte... ist also so ein Bürgerbegehren eigentlich auch für ihn eine tolle Sache. Sollte man meinen. Auch der eine ... [weiterlesen]
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Leserbrief von Pfarrer Giglberger zur Volksschule Schliersee
Das Thema einer Volksschule im Ort ist ein eminentes Thema mit einer sehr tiefen Bedeutung. Unsere Kinder von der 1. bis zur 4. Klasse sind noch sehr an engere Räume, erfassbare, überschaubare und mit mitmenschlichen Bindungen in nachbarschaftlicher Nähe erfüllte Lebensbereiche geprägt. Sie sind noch keine Wesen, die (darf ich es etwas drastisch ausdrücken) wie die arbeitende Bevölkerung "herumgekarrt" werden sollte. Sie sollten ihre engere Heimat am Ort erleben können und dürfen und nicht im Shuttle-Dienst stundenplanmäßig transportiert werden. Heimat ist etwas, was Ruhe braucht, heute mehr denn je. Unseren Kindern wünsche ich diese Ruhe in den ersten vier Jahren. Es ist gut, wenn sie die Schönheiten und das örtliche Miteinander der Menschen, die Schliersee bewohnen dürfen, in diesen Jahren in ihr Leben aufnehmen können, wenn die Straßen und Plätze, die Ecken und Winkel ihres Ortes zur Heimat in ihren Seelen werden. Heimat ist eine Köstlichkeit, die unserer jungen Generation eine.... [weiterlesen]
Entscheidung kontra Schliersee ist eine Ohrfeige für alle Familien
„Ein Ort, eine Schule;" Heimatzeitung vom 25. Juni 2009.
Wir, eine Familie mit drei Kindern, haben uns aus beruflichen Gründen entschlossen, nach Schliersee zu ziehen. Mit großem Interesse haben wir daher die Diskussion um den Schulstandort verfolgt und sind vom Ergebnis und dem Weg dorthin mehr als ernüchtert. Es ist bestürzend, dass eine Schule in Schliersee ausschließlich als unangenehmer Kostenfaktor gesehen wird. Die eigentliche Bedeutung einer Schule wird überhaupt nicht wahrgenommen. [weiterlesen]
Leserbrief zu den Artikeln im Miesbacher Merkur vom 24. und 25. Juni und 2. Juli 2009
Heute meldet sich also euer dahinsiechendes, multimorbides zur Beerdigung schon lange freigegebenes Schulhaus. In guter Gesellschaft im Bermudadreieck der Bauruinen des Ortes fühle ich mich hier recht wohl. Seit über 100 Jahren stehe ich am Platz, habe die meisten Schlierseer BürgerInnen kommen und gehen sehen und nun habe ich trotz einer neuen Feuerleiter und so mancher Schönheitsoperation denanscheinend Kampf verloren. Dabei verstehe ich die ganze Diskussion über mein Ende nicht - habt Ihr.... [weiterlesen]






